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Dunkelfeld Mikroskop Optika B-500 TDK Test und Beschreibung

Optika-B-500 TDK Mikroskop mit LED

 

In meiner Praxis ( Naturheilpraxis Brandstetter früher in Passau, jetzt in Zenting im südlichen Bayerischen Wald ) verwende ich seit 2004 die Vital Blut Dunkelfeld Mikroskopie nach Prof. Dr. Enderlein und setzen dazu das Novex-B Dunkelfeld Mikroskop der Firma Euromex ein.

Das Mikroskop wird in Deutschland von der Firma Beyersdorf
( www.mikroskope.info ) vertrieben.

 

Die Firma Beyersdörfer bietet mittlerweile auch ein Dunkelfeldmikroskop mit LED-Beleuchtung, das

Optika B-500 TDK

an.

Für eine Erweiterung unserer Dunkelfeld Mikroskop Untersuchungen standen wir wieder vor der Frage, ein kostengünstiges und dennoch gutes Mikroskop zu erwerben.

Das Novex-B Mikroskop von Euromex mit dem entsprechenden Zubehör hatten wir immer noch, und waren damit sehr zufrieden.

Allerdings sind aus mir unerklärlichen Gründen die Preise für dieses Mikroskop stark angestiegen.

Im Internet fand ich verschiedene Verkäufer die das Novex-B Mikroskop günstiger anbieten. Bei genauerem Betrachten handelte es sich bei diesen Mikroskopen aber um abgespeckte Versionen

bei denen meist an den Objektiven gespart wurde.

Damit kann das Mikroskop um fast 400,- € günstiger angeboten werden.

Darüber hinaus ersetzte ich beim Novex-B die Standard Okulare durch Weitfeld-Okulare was das Mikroskop nochmals teurer werden lies.

 

Ich entschied mich jetzt das  Optika B-500 TDK Mikroskop einzusetzen.


Anbei zuerst einmal die Daten des Mikroskops:

Dunkelfeldmikroskope mit LED Beleuchtung

  • kein Lampenwechsel mehr – LED’s haben eine Lebensdauer von ca. 50.000 Stunden, eine Kaltlichtbirne ca. 500-1000 Stunden
  • Geringe Wärmeentwicklung am Präparat. LED’s verbrauchen nur sehr wenig Energie und geben daher auch kaum Hitze an das Präparat ab. Ein schnelles austrocknen des Präparats wird somit verhindert!
  • Homogene Ausleuchtung des Präparats dank Hochleistungs-Spezial-LED!
  • einfachere Handhabung des Mikroskops. Die LED ist so stark, wodurch schneller und einfacher ein Lichtpunkt im Präparat erzeugt werden kann als bei Kaltlicht
  • Geringer Energieverbrauch von ca. 3 Watt. Sie sparen Stromkosten.
  • Zum Einsatz kommen nur spezielle Weißlicht LED’s keine billigen blauen LED’s welche das Ergebnis verfälschen. ( Das Licht erscheint heller als bei der Kaltlichtquelle )
  • keine Geräuchentwicklung bei der Beleuchtung. Eine LED muss nicht mit Ventilator gekühlt werden!

B-500TDK_300

Das Optika B-500TDK verfügt über 4 Infinitix Plan Objektive in den Vergrößerungen 4x, 10x, 40x und 100x.

Die Infinitix Optik in Kombination mit den Plan Objektiven sorgt für ein Bild, welches bis in den Randbereich gestochen scharf ist.

Die Infinitix Optik sorgt außerdem für ein ermüdungsfreieres und kontrastreicheres arbeiten.

Trinokular, 360° drehbar, 30° Schrägeinblick, Kameratubus Verteilung 50:50 bei geöffnetem Tubus

Okulare

WF 10x Okulare mit 22 mm Gesichtsfeld, Brillenträger geeignet!

Objektive

Infinitix Planachromatische Objektive 4x, 10x, 40x, 100x Öl Immersion mit Irisblende (Vergrößerungen: 40x, 100x, 400x, 1000x)

Revolver

5-fach Objektivrevolver, kugelgelagert, nach hinten gerichtet

Tisch

175 x 145 mm Kreuztisch mit koaxialer Einhandbedienung

Stativ

Ergonomisch geformtes Stativ mit koaxialen Bedienknöpfen für Grob- und Feintrieb mit Klemmfunktion (Präparatschutz)

Kondensor

Dunkelfeldkondensor N.A. 1.25-1.36 mit Justagefunktion und N.A. 1.25 Abbe Hellfeldkondensor mit Zentrierungssystem

Beleuchtung

Optika hochleistungs X-LED für Hellfeld und Dunkelfeld, regulierbar

Zubehör

Staubschutzhülle und deutsche Bedienungsanleitung im Lieferumfang enthalten


 

Das Optika Mikroskop ist teuerer als das Novex-B, doch eine eingebaute Hochleistungs-LED, ein helleres Licht, kein Ventilator, wie er bei der Kaltlichtquelle vorhanden ist und damit störende Geräusche verursacht, und die Stromersparnis ( es kommen doch einige Euros pro Jahr für die Kaltlichtquelle mit der Halogenbeleuchtung hinzu ) überzeugten mich, das Optika B500 Mikroskop zu kaufen.

Ich hatte außerdem vor, wieder Bilder von meinen Objekten anzufertigen und wollte dazu meine Spiegelreflex Kamera mit dem Mikroskop verbinden.

Das bei Herrn Beyersdörfer bestellte Mikroskop traf einige Zeit nach der Bestellung bei mir ein.

Das Mikroskop befand sich wie gewohnt in einer Styropor Verpackung die durch Styropor Flocken gedämpft in einer größeren Um-Verpackung war.

Als erstes füllte ich die Styropor Flocken mit einer kleinen Schaufel in einen Müllsack.

Die große Schachtel durchsuchte ich anschließend nochmals gründlich, um eventuell verbleibende Kleinteile nicht versehentlich weg zu schmeißen.

Danach kam die kleinere Styropor Schachtel in der sich das Mikroskop befand an die Reihe. Den Klebestreifen am Rand trennte ich mit einer Schere auf.

Ich nahm den Deckel der Schachtel ab, und sah jetzt das Optika B-500 TDK  inklusive Zubehör vor mir liegen.

 

Optika-TDK-500-Naturheilpraxis-Brandstetter-Zenting-Bayerischer-Wald

 

Ich stellte das Mikroskop auf den Tisch und sah, dass ich doch noch einige Teile selbst zusammen bauen musste. Diese waren :

Objektive

Optika-TDK-500-Naturheilpraxis-Brandstetter-Zenting-Bayerischer-Wald-5

Mikroskop Kreuz-Tisch

 Kreuztisch Optika-TDK-500-Naturheilpraxis-Brandstetter-Zenting-Bayerischer-Wald-6

Okulare und die Augenmuscheln für die Okulare

Okulare Optika-TDK-500-Naturheilpraxis-Brandstetter-Zenting-Bayerischer-Wald-7

 

Es befand sich alles in der Styropor-Verpackung

Darüber hinaus waren auch noch andere Dinge in der Verpackung vorhanden:

der Hellfeld Kondensor

Hellfeld-Kondensor Optika-TDK-500-Naturheilpraxis-Brandstetter-Zenting-Bayerischer-Wald-8

ein Blau-Filter

etwas Immersions Öl

 

Das Mikroskop wurde mit dem fertig eingebauten und eingestelltem Dunkelfeld Kondensor geliefert.

 

Dunkelfeldkondensor Optika TDK 500

 

Das Kabel, dass sich am Kondensor befand musste in die linke Stromversorgungsbuchse des Mikroskops gesteckt werden damit die LED des Kondensors mit Spannung versorgt wurde.

Die Lichtstärke der LED konnte mit einem Regler der sich auf der linken Seite des Mikroskops befand eingestellt werden.

 

Mit dem Schalter an der Rückseite des Mikroskops konnte ich die LED ein- und ausschalten.

Ein 230V Kaltgerätestecker sowie zwei 3,15A Sicherungen befanden sich ebenfalls an der Rückseite.

 

Rueckseite-Optika-B-500-TDK

 

 

Mikroskop mit Dunkelfeldkondensor Optika TDK-500 Naturheilpraxis Brandstetter Zenting Niederbayern

 

Ich schaute mir den Kondensor und den Einbau des Kondensors noch einmal genauer an.

Die Aufnahmevorrichtung war anders als beim Novex-B von Euromex.

Ich hatte nicht die Möglichkeit zuerst mit dem Hellfeld Kondensor die Einstellung vorzunehmen und anschließend

die gleiche Einstellung mit dem Dunkelfeldkondensor zu übernehmen

Also musste ich einen anderen Weg finden das Mikroskop mit dem Lichtkreis im Dunkelfeld abzugleichen.

Der Hinweis im Handbuch von Herrn Beyersdörfer, die Einstellung über ein Blutbild vorzunehmen war etwas unbefriedigend.

Ich wollte nicht ständig zum Einstellen Blut spenden.

Ich musste jetzt das Mikroskop fertig für die Dunkelfeldaufnahme montieren.

Der Einbau des Kreuztisches war recht schnell erledigt.

Der kreisrunde Ring ( Kreuztisch-Befestigung ) am Mikroskop sollte mit der kreisrunden Aussparung im Kreuztisch übereinstimmen.

Kreuztisch-Befestigung-Optika-B-500-TDK

 

Kreuztisch-von-unten-Optika-B-500-TDK

 

Danach konnte ich ihn mit der Befestigungsschraube vorne feststellen.

Dabei erwies es sich von Vorteil, den Tisch nach hinten zu schieben und ihn parallel zu dem Gehäuse zu justieren.

 

Die Objektive schraubte ich in aufsteigender Reihenfolge in die entsprechenden Plätze im Objektiv Revolver.

Objektive-in-Revolver-Optika-B-500-TDK

 

Den Platz zwischen dem 40x und 100x Objektiv lies ich frei.

Bei der Lieferung meines Mikroskops bekam ich statt dem 40x Plan-Objektiv versehentlich ein 40x Semi-Plan Objektiv.

Es würde natürlich problemlos umgetauscht.

Nach den Objektiven steckte ich noch die Okulare in den Mikroskop-Kopf und befestigte die mitgelieferten Augenmuscheln daran.

 

Okulare Optika-TDK-500-Naturheilpraxis-Brandstetter-Zenting-Bayerischer-Wald-7

 

Da der Dunkelfeld Kondensor schon vor-justiert war, brauchte ich nur noch ein Präparat um das Blutbild sehen zu können.

Wie gewohnt erstellte ich dies. Ich legte den Objektträger mit dem Blut auf das Mikroskop und stellte fest, dass ich den Lichtkegel doch noch etwas verschieben musste.

Das Mikroskop hatte in der Aufnahme für den Kondensor zwei Stellschrauben.

Damit war eine Einstellung des Kondensors möglich.

Eine weitere Einstellmöglichkeit bestand darin, dass man mit den beiden Schrauben im Dunkelfeld Kondensor die Zentral-Blende und damit den Mittelpunkt des Lichtkreises justierte.

Ich justierte mit den Schrauben den Lichtkreis etwas mittiger, als sich plötzlich die Klebestelle im Dunkelfeld Kondensor löste.

Ich war nicht besonders erfreut zu sehen, dass mein Mikroskop b.z.w. der Kondensor gleich beim ersten Test seinen Geist aufgab.

Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte und mir sagte, dass es sich möglicherweise um ein Montagsgerät handelte, beschloss ich, mir das Innenleben des Kondensors genauer anzusehen.

In der Tat brachte die eingebaute Hochleistung LED mehr Licht zustande als beim Novex-B die 150W externe Kaltlichtlampe.

Darüber hinaus sah ich auch,  welche Funktion die beiden Schrauben hatten und wie damit die Zentral-Blende verschoben wurde.

Was ich auch feststellen konnte war, dass die Schrauben im Kondensor etwas wackelig saßen. Wenn die Schrauben nur ganz leicht ein-gedreht waren, bestand ein leichtes Spiel zwischen dem Gewinde und den Schrauben.

Wie weit so etwas als störend empfunden wird sei erst einmal dahin gestellt. Nach dem Einstellen ist das Spiel meist nicht mehr vorhanden da die Schrauben tiefer im Gewinde sitzen.

Doch erst einmal ein Bild vom offenen Kondensor.

( Ich hoffe, das Sie den Kondensor in dieser Form nie zu Gesicht bekommen werden )

offener-Dunkelfeld-Kondensor-Optika-B-500-TDK

 

Für den defekten Kondensor gab es natürlich auch wieder umgehend Ersatz.

Jetzt konnte ich endlich die Einstellung des Kondensors vornehmen.

Unten sehen Sie zwei Bilder von der Kondensor Befestigung des Optika B-500

Beide Bilder sind ohne Kreuztisch gemacht worden.

Kondensorbefestigung-Optika-B-500-TDK

Kondensorbefestigung-Optika-B-500-TDK

 

Die unteren Schrauben positionieren den Kondensor ( Hell und Dunkelfeld ).

Mit der rechten hinteren Schraube wird der Kondensor festgestellt.

Die beiden oberen Schrauben dienen dazu, die Zentral-Blende des Dunkelfeld Kondensors zu verschieben.

Jetzt machte ich mich daran, den Lichtkreis zu justieren.

Beim Dunkelfeld ist es so, dass ohne ein Objekt kein Bild entsteht. Also benötigte ich ein Objekt, dass zum einen das Licht des Kondensors durch lies und bei dem ich die Möglichkeit hatte,

den Lichtkreis zu beobachten.

Nach einigem Hin-und Her-Probieren mit verschiedenen Testpräparaten fand ich eine relativ simple Möglichkeit den Lichtkreis einzustellen.

Zuerst fertigte ich mir ein Spezial-Präparat an.

Dies bestand aus einem leeren Objektträger mit aufgeklebtem braunen Verpackungsband.

Die Ränder des Verpackungsbandes beschnitt ich mit einer Schere, so dass sie mit der Größe des Objektträgers übereinstimmten.

Zur besseren Justierung des Lichtkreises schnitt ich mit einer einfachen Rasierklinge noch ein Kreuz in das Band.

Jetzt war mein Testpräparat fertig und ich musste nicht mehr Blut zum Einstellen spenden.

Justier-Hilfe-Optika-TDK-500

Vor dem Abgleich des Lichtkreises musste ich den Dunkelfeld Kondensor ins Mikroskop einbauen und vor-justieren.

Beim ausgebauten Kondensor positionierte ich mit den beiden Stellschrauben die Zentral-Blende mittig.

Auf dem unteren Bild ist es gut zu sehen.

Mitten-Justage-der-Zentralblende-Optika-TDK-500

 

Allerdings störte mich beim Einstellen der lockere Halt der Justierung-Schrauben.

Zuerst bewegte ich den Kondensor Halter mit der Höhenverstellung nach unten.

Dann baute ich den Kondensor in das Mikroskop ein.

Dunkelfeld-Kondensor-Halter-Optika-B-500-TDK

 

Dazu öffnete ich die Schrauben im Kondensor Halter und die Fixierschraube und

schob den Kondensor ganz nach hinten in den Halter.

Dann drehte ich die linke- und rechte Stellschrauben für den Kondensor c.a. 10 mal in den Halter hinein.

Anschließend befestigte ich den Kondensor mit der Fixier-Schraube.

Dunkelfeldkondensor-in-Kondensor-Halter-Optika-TDK-500-1

Dunkelfeldkondensor-in-Kondensor-Halter-Optika-TDK-500-2

Dunkelfeldkondensor-in-Kondensor-Halter-Optika-TDK-500-3

 

Der Kondensor sollte jetzt freies Spiel nach allen Seiten haben und nicht nach vorne heraus rutschen.

Ich legte ich das Testpräparat auf den Kreuztisch, steckte den Stecker des Kondensor Kabels in die Stromversorgungsbuchse und schaltete die LED an.

Dann gab ich drei Tropfen Immersionsöl auf den Kondensor und bewegte ihn mit der Höhenverstellung nach oben bis er den Objektträger berührte.

Beim Berühren des Ölfilms mit dem Testobjekt sah ich den Lichtkreis mit bloßem Auge.

Ich stellte das kleinste Objektiv ein ( 4x ) und betrachtete den Lichtfleck meines Testpräparates im Mikroskop.

Der Lichtkreis war nicht in der Mitte des Sichtfeldes sondern etwas außerhalb. Darüber hinaus hatte die Mitte des Kreises auch nicht die optimale Helligkeit.

Deshalb stellte ich mit der Höhenverstellung den Kondensor so ein, dass der Lichtpunkt innen eine maximale Helligkeit aufwies und außen eine kleine Korona vorhanden war.

Ich öffnete vorsichtig die Fixierschraube am Kondensor Halter und schob den Kondensor zuerst per Hand in eine Position wo der Lichtpunkt mittig war.

Jetzt stellte ich diese Position mit den unteren Schrauben wieder fest.

Sollte es noch Abweichungen von der Mitte geben, so konnte ich diese mit den Schrauben für die Zentral-Blende im Kondensor korrigieren.

Dazu musste ich die Schrauben weiter hinein drehen, wodurch sie gleichzeitig einen besseren Sitz bekam.

Die Grobeinstellung des Kondensors war beendet nachdem der Lichtpunkt mittig war.

Lichtkreis-Justierung-mit-Justierhilfe-Optika-TDK-500

 

( Die Schmutzflecken im Bild kommen vom Klebeband und haben mit dem Mikroskop nichts zu tun, das Justier-Kreuz wurde mit der Rasierklinge zur Abstimmung eingeritzt )

In dieser Position konnte ich jetzt meine Dunkelfeld Blutuntersuchung vornehmen.

Wie gewohnt entnahm ich mir mit einem Blutentnahme Gerät wie es Diabetiker verwenden Blut aus dem Finger, und fertigte das zu untersuchenden Präparat an.

Ich gehe davon aus, dass jeder der diesen Artikel liest weiß, wie die Blutabnahme und das Anfertigen der Untersuchungsobjekts geht.

Ich drehte die Höhenverstellung für den Dunkelfeld-Kondensor nach unten, entnahm das Testpräparat und legte dafür das Untersuchungspräparat auf den Kreuztisch.

Danach bewegte ich mit der Höhenverstellung den Dunkelfeld-Kondensor nach oben, bis der sichtbare Lichtfleck erschien.

Ich suchte mir eine Stelle im Blut, bei der die Erythrozyten gleichmäßig verteilt waren und stellte meinen Leuchtkreis mit dem 4x Objektiv ein.

Zuerst musste ich aber mit der Höhenverstellung den Kondensor in eine Position bringen bei der die maximale Helligkeit in der Mitte des Sichtfelds vorhanden war.

Entsteht dabei eine Korona, so ist das mit der 4x Vergrößerung unbedeutend. Bei einer größeren Vergrößerung ist die Korona nicht mehr im Sichtfeld.

Nachdem ich maximale Helligkeit in der Mitte eingestellt hatte, wechselte ich in die nächsthöheren Vergrößerungen (10x).

Dabei stellte ich fest, dass der Lichtkreis geringfügig aus dem Zentrum verschwand.

Ich suchte mir ein Objekt das gut sichtbar war, stellte dies mit den Stellschrauben in die Mitte meines Sichtfeldes und zentrierte den Lichtkreis ebenfalls in die Mitte.

Bei der 40x Vergrößerung wiederholte ich diesen Vorgang..

Dann stellte ich wieder die 4x Vergrößerung ein und sah, wie weit die Abweichung des Lichtkreises bei verschiedenen Vergrößerungen abwich.

Nachdem ich vorher ein Objekt bei der 40x Vergrößerung in die Mitte des Sichtfeldes gelegt hatte, suchte ich jetzt diese Objekt auch in der 4x Vergrößerung.

Am besten eignen sich Kristalle oder Artefakte die auch in der kleinen Vergrößerung gut zu erkennen sind.

Bei der Dunkelfeld Mikroskopie ist es wichtig, dass das Objekt bei großen Vergrößerungen von allen Seiten gut ausgeleuchtet wird.

Ich zentrierte in der 4x Vergrößerung die maximale Beleuchtung auf das vorher gefundene Objekt, wobei ich, wenn notwendig, ebenfalls nochmals die Höhenverstellung nach regelte.

Bei dieser Vergrößerung war es nicht wichtig das dass Objekt absolut in der Mitte war. Das Objekt sollte sich innerhalb des Leuchtkreises befinden und dieser sollte mit der maximalen Helligkeit das Objekt anstrahlte.

Beim Umschalten in die 40x Vergrößerung wandert das Objekt wieder in die Mitte und durch die Neuausrichtung des Kondensors wird es von allen Seiten mit der optimalen Helligkeit angestrahlt.

Nach diesen Vorbereitungen konnte ich in aller Ruhe mein Blut betrachten.

 

dunkelfeld-blutbild-nach-quantenheilung

 

Die Aufnahme des Blutes wurde mit einer Olympus E520 Spiegelreflex Kamera mit dem 40x Objektiv erstellt.

Die Kamera wurde mit dem DSLR-Adapter von Optika am Mikroskop befestigt.

OPTIKA_M619-Adapter-fuer-DSLR-Naturheilpraxis-Brandstetter-Zenting

 

Bei dem Adapter konnte ich feststellen, dass die Vergrößerung für meine Kamera mit dem Four-Thirds-Standard Objektiv zu hoch war.

Allerdings konnte ich durch Entfernen des internen Vergrößerungs-Okular im Adapter die Vergrößerung wieder reduzieren und damit sehr gute Bilder erstellen.

Bei der Verwendung ohne Vergrößerungsokular ist die Längendifferenz zwischen Kamera und Betrachtungs-Okular erheblich, was bedeutet, dass man beim Fotografieren die Schärfe stark nachstellen muss.

Dies ist mit dem Vergrößerungsokular nicht der Fall.

Das oben gezeigte Bild ist mit dem Adapter inklusive dem 3,2 fachen Vergrößerungsokular und dem 40x Mikroskop Objektiv entstanden.

 

Das untere Bild zeigt den Einsatz des Adapters mit dem Vergrößerungsokular in Verbindung mit dem 100x Öl-Immersions Objektiv.

Optika-B500-100x-dunkelfeld-blutbild-mega-monozyt

 

Das Mikroskop verfügt über die Möglichkeit Objekte auch im Hellfeld zu untersuchen.

Dazu muss der Dunkelfeld Kondensor durch den mitgelieferten Hellfeld Kondensor ersetzt werden.

Optika-B-500-mit-Hellfeld-Kondensor

 

Das Optika B-500 TDK besitzt einen Abbe Hellfeldkondensor mit Zentrierung.

Die Beleuchtung dafür erfolgt über eine zweite Hochleistungs LED die, wenn der Stecker vom Dunkelfeld Kondensor nicht in der Buchse am Mikroskop steckt, eingeschaltet ist.

Optika-B-500-Köhler-LED-1

 

 

Ich habe im Hellfeld ebenfalls einige Bilder mit unterschiedlichen Vergrößerungen angefertigt.

Optika-Hellfeld-Präparat-4x

 

4x Objektiv

 

Optika-Hellfeld-Präparat-10x

 

 10x Objektiv

 

Optika-Hellfeld-Präparat-40x

 

 40x Objektiv

 

Optika-Hellfeld-Präparat-100x

 

 100x Objektiv

 

Es existieren noch verschiedene Adapter um z.B. eine Kamera mit einem C-Mount Anschluss an das Mikroskop anzuschließen.

Ebenso gibt es Kameras die auch über den USB Port direkt mit dem Computer verbunden werden können.

An dieser Stelle sollte man sich entsprechend beraten lassen.

 

Fazit:

Ich besitze das Mikroskop jetzt einige Wochen und konnte es auch Aufgrund meiner Erfahrung beim Novex-B Mikroskop sehr genau und umfangreich testen.

Bei dem Mikroskop handelt es sich um ein ausgezeichnetes Gerät von dem ich, nachdem ich meine ersten Erfahrungen und meine ersten Fehler gemacht habe überzeugt bin.

Es ist anders zu bedienen wie das Novex-B, was mir bei den Versuchen optimale Dunkelfeldbilder zu machen aufgefallen ist.

Herr Beyersdörfer liefert zu dem Mikroskop eine kleine Bedienungsanleitung mit, in der die grundlegenden Funktionen beschrieben werden.

Gut gefallen haben mir die beiden Hochleistungs LED’s, die ein sehr starkes Licht erzeugen. Darüber hinaus entfällt damit die externe Kaltlichtlampe.

Ein weiterer Pluspunkt, gerade für Langzeitbeobachtungen ist der Stromverbrauch und die Lebensdauer der LED gegenüber Halogenlampen.

Es sind Weitfeld Okulare und Augenmuscheln im Lieferumfang dabei. Beim Novex-B musste ich diese immer erst umtauschen lassen b.z.w. dazu bestellen.

Im Hellfeld Bereich ist die Abbe Beleuchtung, mit der das Mikroskop ausgestattet ist, ein wesentlicher Vorteil. Das Novex-B kann hier nicht mithalten und bringt bei weiten keine so klaren Bilder zu Stande.

Durch die Infinitiv Optik ist das Mikroskop auch für Beobachtungen im Randbereich des Gesichtsfelds und für Fotografien besser geeignet als das Novex-B.

Wenn man die Einstellung vom Kondensor, dem Lichtkreis und dem Mittelpunkt des zu beobachtenden Objekts richtig auf einander abstimmt, bekommt man sehr gute, klare und scharfe Bilder.

 

Allerdings gibt es auch Negatives zu berichten.

Das falsch gelieferte Objektiv und der defekte Dunkelfeld Kondensor. ( Beide Teile wurden problemlos umgetauscht )

Etwas unschön ist der lockere Sitz der Schrauben zur Verstellung der Zentralblende beim Dunkelfeldkondensor.

Möglicherweise reicht an dieser Stelle auch schon ein etwas kräftiges Fett um das Wackeln zu verhindern.

Die Vergrößerung des Adapters für meine Spiegelreflexkamera ist ebenfalls zu groß. Die Aufnahme für das Vergrößerungsokular ist genormt und man könnte auch ein etwas kleineres Okular verwenden.

Aber ich denke, dass dies auf den kleineren Chip meiner Kamera zurück zu führen ist. An dieser Stelle würde eine Liste der Spiegelreflexkameras mit denen der Adapter getestet worden ist hilfreich sein.

 

Das Mikroskop besitzt an vielen Stellen Vorteile gegenüber dem schon in die Jahre gekommenen Novex-B Mikroskop.

Der Mehrpreis dieses Mikroskops zum Novex-B ist damit aus meiner Sicht gerechtfertigt.

Ich wünsche Ihnen viel Spass und Freude beim Mikroskopieren und hoffe Ihnen mit meinem kleinen Test eine kleine Unterstützung bei der Auswahl Ihres Mikroskops gegeben zu haben.

Hans Werdecker

Naturheilpraxis Brandstetter

 

Wir bieten in unserer Praxis Technik-Kurse zum Novex-B Mikroskop von Euromex und jetzt auch zum Optika B-500 TDK  an.

Bei Interesse kontaktieren Sie uns über unsere Homepage : www.naturheilpraxis-brandstetter.de

 

Noch einige hilfreiche Werkzeuge, die das Leben beim Mikroskopieren einfacher machen.

Ich verwende vorzugsweise die Objektträger mit Matt-Rand von Marienfeld.

 

objektträgerObjektträger

 

 Mit den entsprechenden Deckgläsern 22 x 22 mm

 

Deckgläser

Deckgläser

 

 

Falls sich Staub am Mikroskop ansammelt, so kann man vorsichtig mit dem Blaseball ( Klistierball ) versuchen ihn weg zu blasen.

Der Ball ist in jeder Apotheke zu bekommen.

 

Klistierball

Klistierball

 

Bitte keinesfalls mit der Atemluft ins Mikroskop, in die Okulare,  in die Objektive oder in sonstige optische Teile blasen.

Die Atemluft enthält winzige Wasserpartikel. Sie schlagen sich auf der Optik nieder und verunreinigen sie.

 

Bei hartnäckigem Schmutz kann Isopropylalkohol (70%) zum Reinigen verwendet werden.

Er ist für einige Euros in der Apotheke erhältlich.

  

Die äußere Seite der Linsen reinige ich mit einem Brillentuch ( Mikrofaser ) das bei Optiker bezogen werden kann.

 

Um den Ölfilm von den Objektiven aufzunehmen ist ein Optic-Papier von Hama sehr zu empfehlen. ( Zu beziehen über Amazon )

 

HAMA Optikpapier

HAMA Optikpapier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9 Kommentare zu Dunkelfeld Mikroskop Optika B-500 TDK Test und Beschreibung

  • Manfred Irsch sagt:

    Hallo Herr Werdecker,der von Ihnen eingestellte Artikel ist wirklich sehr aufschlussreich,war ja wohl eine Menge Arbeit.
    Ich hoffe durch Ihre Hinweise mein neu erworbenes Mikroskop,nun auch richtig eingestellt zu bekommen.
    Diese habe ich aus Indien bezogen,Kosten:569 € incl.USB Kamera.
    Das Gerät ist zwar nicht wie mein Hund Mikroskop mit einem Kaltlicht Quelle ausgestattet sondern noch mit Halogen aber ansonsten sind die verwendeten Kondensatoren und Objektive gut.
    Zur Zeit bekomme ich zwar ein scharfes Bild der Blut Plättchen aber nur in Rot,also kein Dunkelfeld,muss an der Einstellung liegen,aber das gleiche Problem hatte ich mit meinem 1994 erworbenem Hund Mikroskop ebenfalls.
    Und hatte von dort auch keine Hilfe erhalten bei der Einstellung:-((.

    Mit freundlichem Gruß
    Manfred Irsch
    Heilpraktiker
    Heidestr.9
    66740 Saarlouis

    • Nwaisser sagt:

      Hallo Herr Irsch,
      ich möchte mir ein Dunkelfeldmikroskop anschaffen, dabei bin ich auch auf den indischen Hersteller gestoßen. Können Sie den Kauf empfehlen?
      Mit freundlichen Grüßen
      S. Nwaisser

  • admin sagt:

    Hallo Herr Irsch,
    ich kann leider nichts zu dem Mikroskop von Ihnen sagen. Wenn Sie ein billiges Mikroskop haben wollen, dann gibt es diese mit Kamera auch schon unter 1000,- € . Die Frage ist nur, welche Kompromisse Sie eingehen wollen. Angefangen bei der Optik kann man mit den Objektiven sehr viel Geld sparen wenn sie z.B. einfache Achromat Objektive verwenden. Das merken Sie z.B. wenn Sie fotografieren möchten oder ein Weitwinkel Okular einsetzen. Die Bilder sind im Randbereich nicht mehr scharf.
    Von Hund bekam ich einmal die Aussage, das man unbedingt bei der Blutuntersuchung darauf achten muss, dass das Objekt nicht zu viel Hitze abbekommt. Das kann ich nur bestätigen. Die Erytrozythen freuen sich wenn Sie gebraten werden.
    Die Dunkelfeld Mikroskopie ist dafür gedacht, das lebende Blut zu untersuchen. Das soll längere Zeit am Leben sein, damit man die verschiedenen Übergangsphasen der Symbionten beobachten kann. Also passen Sie bitte auf, dass Ihnen das Blut durch die Halogenbeleuchtung nicht zu heiß wird. Sonst sehen Sie geronnenes Blut und das ist nicht im Sinne von Prof. Enderlein.
    Wenn die Blutplättchen rot abgebildet werden kann es verschiedene Gründe haben. Die einfachste ist, das sie die Kamera falsch eingestellt haben. Ins Kamera Menü gehen und nachstellen.
    Bei der Dunkelfeldmikroskopie bildet der Kondensor, das Objekt und das Objektiv eine optische Einheit. Wenn der Kondensor das Licht nicht schräg fokusiert, dann geht auch nichts. Versuchen Sie doch mal ohne Objekt durch das Okular zu sehen. Wenn alles richtig eingestellt ist dürften Sie nichts sehen. Beim Dunkelfeldmikroskop benötigen Sie im 100x Immersions Öl Objektiv eine Irisblende. Mit dieser können Sie das Streulicht ausblenden.
    Ich hoffe, das Sie einen Dunkelfeldkondensor haben, den Sie mit Öl betreiben können. Ich kann Ihnen jetzt leider nicht mehr zu Ihrem Mikroskop sagen, da ich es nicht kennen. Falls Sie nicht weiter kommen dann können Sie mich gerne anrufen bzw. mir eine mail direkt an unsere mail Adresse zukommen lassen.
    Mit den besten Grüßen
    Hans Werdecker

  • Walz Willi sagt:

    Ich Interessiere mich für ein Dunkelfeldmikroskop und Kamera. Tel 0641 66915

    Gruß Walz

  • Ich interessiere mich für die Einrichtung, vor allem den Preis!
    Freundliche Grüße
    H.U. Landmesser

  • Ich interessiere mich für das Gerät, incl. Preisliste usw.
    Freundliche Grüße
    H.U Landmesser

  • admin sagt:

    Sehr geehrter Herr Landmesser,
    aus persönlichen Gründen ist es mir nicht mir möglich Seminare anzubieten.
    Ich trete nicht als Händler sondern nur als Seminarleiter auf.
    Sie können aber gerne direkt bei Herrn Beyersdörfer nachfragen.
    Viele Grüße
    i.A. Hans Werdecker
    http://www.mikroskop-shop24.de/Mikroskope/Optika/B-500-Serie

  • Wow, tolles Gerät. Und vor allem auch schöner Bericht mit sehr vielen Bildern, gefällt mir gut.. Ich hätte wohl Interesse an dem Gerät! Grüße

  • Helena sagt:

    Hallo Hans, hallo Frau Kollegin,
    Hans, ich hoffe es geht dir wieder richtig gut. Ich bin gerade dabei mir ein Dunkelfeldmikroskop zu kaufen und fast am verzweifeln mit der großen Auswahl. Danke für den ausführlichen Beitrag. Ich habe gerade eine ausgezeichnetes Mikroskop mit LED etc., doch der Preis ist schon etwas sehr hoch und es würde mich freuen eines zu finden, dass so gut ist, aber nicht so viel kostet.
    Herzliche Grüße
    Helena aus der Bachlmühle

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