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Rauchen und Schwangerschaft

Rauchen und Schwangerschaft

Rauchen während der Schwangerschaft

Rauchen während der Schwangerschaft 

Fetales Tabaksyndrom

In einer 2011 veröffentlichten Studie des University College London wurden 172 Forschungsarbeiten der letzten 50 Jahre analysiert. Dabei wurden 174.000 Fehlbildungen mit 11,7 Millionen Kontrollen verglichen. Das Ergebnis war, dass Rauchen in der Schwangerschaft das Risiko von Hand- und Fußfehlbildungen um 26 Prozent und das von Klumpfüßen um 28 Prozent erhöht. Gastrointestinale Fehlbildungen sind um 27 Prozent häufiger. Wenn die Mutter in der Schwangerschaft geraucht hat, traten Fehlbildungen des Schädels (Kraniosynostose) um 33 Prozent, Fehlbildungen an den Augen um 25 Prozent öfter auf. Um 28 Prozent erhöht sei das Risiko auf eine Spaltbildung an Lippe, Kiefer oder Gaumen. Das Risiko für Gastroschisis, eine Fehlbildung der Bauchwand mit dem Vorfall von Teilen des Magens oder Darms, ist um 50 % erhöht. Für andere Fehlbildungen wie einen angeborene Herzfehler wurde kein erhöhtes Risiko gefunden.[16][17]

Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben, haben nach einer Studie aus dem Jahr 2011 zufolge mindestens für die ersten acht Lebensjahre ein 10 bis 15 Prozent höheres Risiko von Herzkrankheiten.[18]

Raucht eine Schwangere täglich mehr als 10 Zigaretten, so erhöht sich das Risiko für plötzlichen Kindstod (SIDS)auf das Siebenfache.[19]

Ungeborene und Heranwachsende

Nach Angaben des DKFZ muss in Deutschland fast die Hälfte aller Kinder zu Hause passiv mitrauchen. 40 Prozent der Passivraucher weltweit seien Kinder.[20]

In Deutschland treten jährlich 500 bis 600 Todesfälle durch den plötzlichen Kindstod (SIDS) auf, wovon bis zur Hälfte der Fälle dem Passivrauchen zugeschrieben werden. Sowohl durch das Rauchen während der Schwangerschaft als auch nach der Entbindung ist das Risiko hierfür deutlich erhöht. Das Risiko von SIDS bei elterlichem Tabakkonsum ist um das Zwei- bis Vierfache höher als in rauchfreien Haushalten.[19] Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt zur Risikominderung, Babys nicht mit Rauchern in einem Bett schlafen zu lassen. (Siehe auch Co-Sleeping.)[21]

In einer 2009 veröffentlichten gemeinsamen Studie mehrerer deutscher Universitäten, Krankenhäuser und Institute konnte anhand einer Gruppe von fast 6.000 Kindern bis zum Alter von 10 Jahren nachgewiesen werden, dass Passivrauchen die Rate von Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsdefiziten und anderen Verhaltensauffälligkeiten signifikant erhöht.[22][23] Es wurde dabei sowohl die pränatale als auch die postnatale Exposition mit Tabakrauch untersucht. Zudem leiden bereits vier- bis fünfjährige Kleinkinder unter erhöhtem Blutdruck, wenn ihre Eltern rauchen.[24]

Kinder aus Haushalten, in denen beide Eltern Raucher sind, klagen doppelt so häufig über Husten, Heiserkeit, Schwindel, Kopf- und Rückenschmerzen sowie Schlaf- und Konzentrationsstörungen als Kinder aus Nichtraucherhaushalten.[19] Bei bis zu dreijährigen Kindern ist elterliches Rauchen mit einem zwei bis dreifach erhöhtem Risiko für Mittelohrentzündungen assoziiert. Zudem verzögert Passivrauchen das Wachstum der Lungen von Säuglingen und Kleinkindern und trägt zu einer verminderten Lungenfunktion bei.[19]

Passivrauchen erhöht die Infektionsgefahr bei Kindern um 20–50 % und kann deren geistige Entwicklung stören, weil das heranwachsende Gehirn viel empfindlicher als das von Erwachsenen reagiert. Sogar eine Häufung von Hirntumoren wurde beobachtet.[25] Die Initiative „Ärzte gegen Raucherschäden“ setzt Rauchen im Auto gleich mit „einer Misshandlung mitgeführter Kinder“ und sieht dies „vergleichbar gefährlich, wie sie nicht anzuschnallen.[25] (Siehe auch Rauchverbot in Personenkraftwagen.) Zudem könnte laut der Initiative Passivrauchen in der Kindheit nicht nur Schäden im Kindesalter verursachen, sondern auch Spätfolgen (z. B. Asthma, Lungenkrebs oder Blasenkrebs beim Erwachsenen). Hierbei genüge es nicht, zum Rauchen in einen anderen Raum der Wohnung zu gehen oder das Fenster zu öffnen. Nur der völlige Verzicht auf das Rauchen in der Wohnung könnte Kinder vor ernsten Gesundheitsschäden durch Passivrauchen bewahren.[25]

 

Quelle des Artikels ist WIKIPEDIA